Personal & Berufe

PV-Monteur

Definition

Der PV-Monteur errichtet Unterkonstruktionen, montiert Module und übernimmt die mechanischen Arbeiten an Photovoltaikanlagen. Eine elektrotechnische Ausbildung ist dafür nicht zwingend erforderlich — der elektrische Anschluss bleibt der Elektrofachkraft vorbehalten.

Bedeutung in der Praxis

Montagekapazität bestimmt, wie viele Anlagen ein Unternehmen pro Jahr realisiert. Weil fachliche Vorkenntnisse nicht zwingend sind, ist der Kandidatenkreis größer als bei Elektrofachkräften — entscheidend sind Zuverlässigkeit, Höhentauglichkeit und Fahrbereitschaft.

Viele gute Monteure kommen aus dem Dachdeckerhandwerk, Gerüstbau, Trockenbau oder der Zimmerei. Die Einarbeitung in Montagesysteme dauert in der Regel nur wenige Wochen.

Typische Jahresgehälter liegen bei 34.000 bis 48.000 Euro, Obermonteure mit Teamverantwortung darüber. Zulagen für Montagetage und Übernachtungen sind üblich und oft entscheidend für die Zusage.

Häufige Fragen

Braucht ein PV-Monteur eine Elektroausbildung?

Für die mechanische Montage nicht. Anschluss und Inbetriebnahme dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.

Ist ein Quereinstieg als PV-Monteur möglich?

Ja, insbesondere aus handwerklichen Nachbarberufen. Höhentauglichkeit und körperliche Belastbarkeit sind Voraussetzung.

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