Definition
Bei der erfolgsbasierten Personalvermittlung trägt der Dienstleister das Suchrisiko: Honorar entsteht erst, wenn ein vorgestellter Kandidat tatsächlich eingestellt wird. Üblich ist eine Vergütung in Höhe von ein bis zwei Monatsverdiensten der besetzten Position.
Bedeutung in der Praxis
Im Gegenmodell, dem Retainer, zahlt das Unternehmen die Suche in Raten unabhängig vom Ergebnis. Das lohnt sich bei sehr seltenen Führungspositionen, bedeutet aber Vorkosten ohne Garantie.
Für Fach- und Vertriebsrollen in der Energiebranche ist das erfolgsbasierte Modell meist die bessere Wahl: Es entstehen keine Vorkosten, und der Dienstleister hat ein unmittelbares Interesse an einer schnellen, passenden Besetzung.
Wichtig sind klare Rahmenbedingungen: Was gilt als Vermittlungserfolg, wie lange läuft die Zuordnung eines vorgestellten Kandidaten, und was passiert, wenn jemand in der Probezeit ausscheidet.
Häufige Fragen
Was kostet eine erfolgsbasierte Personalvermittlung?
Üblich sind ein bis zwei Monatsverdienste der besetzten Position, fällig ausschließlich bei erfolgreicher Einstellung.
Was passiert, wenn der Kandidat in der Probezeit geht?
Das regelt die Vereinbarung. Üblich sind Nachbesetzungs- oder anteilige Rückerstattungsregelungen innerhalb eines definierten Zeitraums.